Auch unser biozertifizierter Majoran wird im dem bis zu 2000 m hohen Gebirge Parnonas (Parnon-Gebirge), im Südosten der Peloponnes, angebaut.
Dieser idealer Standort und die sorgfältige Verarbeitung garantieren Ihnen ein außergewöhnliches Aroma.

Majoran heißt  naturwissenschaftlich Origanum majorana. Dies weist auf seine Ähnlichkeit mit Oregano hin (die Unterschiede erklären wir weiter unten)
und gilt wie dieser auch als Heilkraut.
Seine Heimat ist das Mittelmeergebiet mit sehr milden Wintern und sehr warmen Sommern.
Der Majoran ist eines der bekanntesten Küchenkräuter und wird vor allem wegen seines kräftigen Geschmacks bei deftigen Speisen und Eintöpfen verwendet.

Kultur und Religion
Ursprünglich stammt der Majoran aus den Mittelmeergebieten Anatoliens.
Aphrodite, die Göttin der Liebe und Schönheit, bezeichnete Majoran als ein Symbol der Glückseligkeit.
In Griechenland war es daher üblich, dass man frisch verheirateten Paaren Girlanden aus Majoran um den Hals legte. Hymenaios, der griechische Gott der Hochzeit, wurde oft mit einem Majorankranz dargestellt.

Majoran als Küchen- und Würzkraut
Aufgrund der starken ätherischen Öle ist Majoran eine kräftig schmeckende Pflanze mit markantem Geruch.
Es hat eine starke Würzkraft und sollte im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern sparsam verwendet werden.
Die Blätter werden u.a. für Kartoffelgerichte, für Wild- und Geflügelgerichte und für deftige Eintöpfe verwendet.
Außerdem wird Majoran als Aromageber für viele Wurstsorten verwendet, was den alternativen Namen Wurstkraut erklärt.
Viele mediterrane Speisen und Hülsenfruchtgerichte wie Linsen oder Bohnen können mit Majoran eine sehr interessante und geschmacklich hervorragende Basis bilden.
In Cremesuppen und Eintöpfen wird Majoran häufig in Verbindung mit Bockwürstchen oder Speck verwendet und kann deftige Speisen raffiniert würzen.
Majoran kann sowohl frisch, als auch getrocknet oder gefroren verwendet werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern, verliert Majoran beim Trocknen kaum an Aroma.
Die Aufbewahrung in aromaschonenden Gefäßen wird jedoch empfohlen.
Seltener angewendet, aber dennoch sehr empfehlenswert, ist in neutralem Öl (z.B. Olivenöl) eingelegter Majoran. Dieser lässt sich gut für Salate oder Pasten verwenden
Majoran als Heilkraut
Majoran ist nicht nur als Gewürzkraut bekannt, sondern auch als vielseitig verwendbares Heilkraut. Die Pflanze enthält wie viele andere mediterranen Kräuter viele medizinisch wertvolle Inhaltsstoffe, die u.a. bei zahlreichen Verdauungsbeschwerden helfen können.
Genutzt wird der Majoran schon seit der Antike. In Kräuterbüchern des Mittelalters wurde die Pflanze als Arznei vor allem bei psychischen Beschwerden (Gebrechen des Haupts) und Sprachstörungen empfohlen. Zur Anwendung kam dabei gemahlenes Majoranpulver, was durch die Nase inhaliert wurde oder Wickelauflagen mit Majoran, die auf den Kopf gelegt wurden. Außerdem nutzte man Majoran bei Bauchschmerzen und bei zahlreichen, nicht näher spezifizierten Frauenleiden.
Er kann als Tee, als Salbe, pur, in Kräuterkissen oder als Badezusatz verwendet werden. Als Hausmittel wird die Majoransalbe häufig bei Schnupfen, Magenschmerzen und Gelenkschmerzen verwendet. Auch bei Säuglingen, die an Schnupfen oder Magenbeschwerden leiden, wird die Salbe gelegntlich noch als Hausmittel empfohlen.
Majorantee kann z.B. bei Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen oder bei Erkältungskrankheiten verwendet werden. Für die Zubereitung des Tees benötigt man etwa 3 Gramm pro Tasse (200 ml). Dabei werden meist ein bis zwei Tassen täglich getrunken. Der Tee sollte etwa 5 bis 7 Minuten ziehen, so dass die Wirkstoffe gut herausextrahiert werden können.
Majoran kann auch als einziges Kraut oder als Bestandteil mehrerer Kräuter für Dampfbäder verwendet werden. Als Dampfbad hilft es einerseits gegen Erkältungskrankheiten sowie als kosmetisches Mittel. Majoran soll helfen, fette und unreine Haut zu reinigen.
Nebenwirkungen: Majoran sollte nie länger als zwei Wochen angewendet werden, da ein häufiger und langfristiger Gebrauch zu Kopfschmerzen führen können.
In der Schwangerschaft sollte Majoran, vor allem das ätherische Öl gemieden werden, da es die Gebährmutter stimulieren kann.

Der Unterschied zwischen Oregano und Majoran :
Majoran (Origanum majorana): Milder Geschmack, Würzig-süßliches Aroma, für deftige Speisen

Oregano (Origanum vulgare) : Herber Geschmack, intensives Aroma, für mediterrane Gerichte

Für diese Infos danken wir Kraeuterbuch.de >>>

 

Rezepte:
Majoran sorgt selbst bei schwerverdaulichen Speisen für  eine gute Befindlichkeit.
Hier eine schöne Sammlung bei "GUTEKUECHE.at" >>> 

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